Ali Smith / Laura Paoletti

Antigone

Originaltitel: The Story of Antigone

Übersetzt von Cornelia Künne

112 Seiten | Gebunden

€ (D) 18,– | sFr 25,– | € (A) 18,50

ab 10 Jahren

ISBN 978 3 7152 3012 2

Lieferbar | Bestellen

Coverdownload 1

Beschreibung

Die alte Krähe hat schon viel gesehen in ihrem langen Leben, und sie weiß: Das Kö­nigreich Theben ist verflucht, seit Krähen­ gedenken. In der Nacht hat ein schrecklicher Kampf getobt, weil zwei Brüder sich nicht einig waren, wem von ihnen die Königskrone zusteht. Menschen! Nun sind beide tot. Doch nur Eteokles darf beerdigt werden, das hat Kreon, der neue König, verfügt. Der an­dere Bruder, Polyneikes, sei ein Verräter und werde den Tieren zum Fraß vorgeworfen. Was die alte Krähe begrüßt – aber die zwölfjährige Antigone durchkreuzt die Pläne des Königs: Die Schwester von Polyneikes und Eteokles widersetzt sich Kreons Befehl, sie wird Polyneikes beerdigen. Und die alte Krähe fragt sich, wohin das alles noch füh­ren soll …

Zusätzliche Informationen

Größe12,50 × 18,50 cm

Pressestimmen

»Ali Smiths Antigone ist berührend, humorig und lautmalerisch.« Suse Schröder / Kreuzer, Logbuch

»Ali Smith’ Antigone ist ein Weckruf in diesen Zeiten.« Christine Paxmann, Eselsohr

»Wie bereichernd, wenn eine Autorin wie die Schottin Ali Smith sich des Stoffs annimmt und ihn neu vertont, im wahrsten Sinne des Wortes.« Christine Paxmann, Eselsohr

»Smith, die mit poetischer Schärfe meist Bücher für Erwachsene schreibt, hat aus dem klassischen Stoff mit einigen wenigen Kunstgriffen ein Werk geschaffen, das nicht nur absolut bühnentaugliche Dialoge enthält, sondern auch seine antike Herkunft nicht verrät.« Christine Paxmann, Eselsohr

»Im Epilog gelingt Smith noch einmal ein dramaturgischer Coup, sie führt ein Gespräch mit der Krähe, warum so ein alter Stoff neu erzählt werden muss. Die klugen Antworten von Smith möchte man sich als Mantra übers Bett hängen. Mag man dieses Büchlein in einer halben Stunde verschlungen haben, aber die Worte, Stilmittel und die Message hallen noch lange nach.« Christine Paxmann, Eselsohr

»Raffiniert neu interpretiert - und bewegend illustriert.« Wallstreet Journal

»Ali Smith lehnt sich in einer wunderschönen Version von Antigone leicht an Sophokles an.« Observer

»Diese Geschichte ist nach wie vor sehr aktuell« The Guardian